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Staatliche Vermittlung endlich abschaffen

StepStone-Vorstand Andreas Albath fordert mehr als nur Lippenbekenntnisse

Düsseldorf (ots) - Die Bundesanstalt für Arbeit will heute gemeinsam mit Bundesarbeitsminister Walter Riester Konsequenzen der Affäre um geschönte Vermittlungsstatistiken bekannt geben. Dr. Andreas Albath, Vorstand von StepStone Deutschland, eines der führenden und europaweit operierenden Online-Jobportale, begrüßt entsprechende Erklärungen des BA-Vorstands, mit privaten Vermittlern zusammen arbeiten zu wollen, meint aber: "Die BA sollte sich auf Qualifikation und Beratung insbesondere geringer Qualifizierter beschränken und die Vermittlung den wesentlich effizienter arbeitenden Privaten überlassen. Es darf diesmal nicht bei bekannten Lippenbekenntnissen bleiben, sondern wir privaten Arbeitsvermittler erwarten von der Bundesregierung klare und längst überfällige Signale."

Albath schlägt im Zuge einer BA-Reform vor, Arbeitslosen ähnlich wie in Dänemark Arbeitssuchendengeld zu geben, das nur bei aktiver Jobsuche ausgezahlt wird. Zudem ließe sich im Vergleich zu umfangreicher Vor-Ort-Beratung für Arbeitslose die Zeit für die Stellenfindung per Internet um bis zu 70 Prozent verringern, heißt es laut einer Studie der Unternehmensberatung ABN Amro. "Wir, die privaten Jobexperten, stehen der BA bei der Umsetzung entsprechender Reformen selbstverständlich jederzeit als Berater zur Verfügung", bietet Albath den staatlichen Vermittlern an.

(veröffentlicht: 2002-02-15 -- gelesen: 69)

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