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Handelsblatt-Umfrage zeigt: CeBIT in Übersee kaum bekannt

Düsseldorf (ots) - Die CeBIT (13.-20. März) wird bei ihren Expansionsplänen Richtung USA auf Probleme stoßen. Eine Umfrage von Netzwert, dem E-Business-Montagsextra des Handelsblatt, ergab: Die weltgrößte Computermesse ist in Übersee kaum bekannt. Obwohl viele der IT-Riesen in Hannover vertreten sein werden, liegt die Organisation des Auftritts fast immer in der Hand der europäischen, vor allem der deutschen Töchter.

Am vergangenen Mittwoch hatte Deutsche-Messe-Vorstand Ernst Raue in einem Gespräch mit dem Handelsblatt angekündigt, einen US-Ableger der CeBIT gründen zu wollen, sollten Großkonzerne der digitalen Wirtschaft Interesse signalisieren. Die Umfrage von Netzwert ergab jedoch: Bisher wird vor allem die Comdex in Las Vegas als größte Messe wahrgenommen, obwohl die CeBIT vier Mal mehr Aussteller vorweisen kann.

Unterstützung bekommt die Deutsche Messe wenigstens von Sun Microsystems. "Die CeBIT ist eine bedeutende Veranstaltung in Europa. Wir werden darüber nachdenken", kommentierte der Server-Hersteller das Kooperationsgesuch der CeBIT-Veranstalter. Sun ist eines der wenigen US-Unternehmen, das mit COO Ed Zander ein Vorstandsmitglied nach Hannover einfliegt.

(veröffentlicht: 2002-03-02 -- gelesen: 76)

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