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JVC stellt ersten "Streamcorder" vor

Weltneuheit zur CeBIT

Hannover und Friedberg bei Frankfurt/Main (ots) - Das Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet ist ein Hauptthema auf der CeBIT 2002. Dazu passt die Weltpremiere von JVC: Der Elektronikkonzern stellt auf der Messe (Halle 22, Stand A24) die erste Videokamera vor, die gleichzeitig Aufnahmen in Fernsehqualität (Digital Video) und im Internetformat (MPEG4) ermöglicht. JVC ist damit als erster Hersteller mit einem Produkt der neuen Geräteklasse "Streamcorder" auf dem Markt. Die Stream-Aufzeichnung kann als Datei im Computer angesehen, auf einer Website dargestellt oder per E-Mail verschickt werden. Der Videofilm wird auf einer Standardkassette im MiniDV-Format in sendefähiger Fernsehqualität gespeichert.

Zur CeBIT wird die exklusive Allround-Videokamera inklusive Zubehör und Tragetasche zum Aktionspreis von 4.150 Euro angeboten. Das gilt im Profi-Markt als "Preisschlager" betont Peter Sibbe, Geschäftsführer der JVC Professional GmbH. Zielgruppe sind neben Firmen auch professionelle Hobbyisten. Als typisches Beispiel hierfür nennt JVC die Aufnahme von Musikvideos. Auf der Unternehmensseite gehören Marketing-, Werbe- und Veranstaltungsagenturen, TV-Produktionsgesellschaften und die Vertriebs- und Marketingabteilungen von Industrie-, Handels- und Dienstleistungsfirmen zum Kundenkreis.

Sowohl bei der Video- als auch der Internetaufzeichnung setzt JVC beim weltweit ersten Streamcorder auf höchste Aufnahmequalität. Mit 3 CCD-Chips mit jeweils 440.000 Pixeln, digitaler Signalverarbeitung, optischem Bildstabilisator und Lolux-Modus, mit dem man selbst bei minimaler Beleuchtung noch gute Farbaufnahmen machen kann, ist die GY-DV300 vielen herkömmlichen Profikameras überlegen. Das für Streaming eingesetzte neue MPEG4-Verfahren bietet eine höhere Qualität und stärkere Datenkomprimierung als das in Kameras anderer Hersteller übliche MPEG2/3-Format, zu dem es kompatibel ist. Über 50 dB Rauschabstand (marktüblich sind 45 bis 46 dB) verbessern Bildqualität und Komprimierungsfaktor. Der Videostream wird auf einem Compact-Flash-Chip in der Kamera gespeichert oder per Kabel oder Funk auf einen Computer zur Weiterverarbeitung übertragen. Die im Lieferumfang enthaltene Software "StreamingProducer" ermöglicht das Management von bis zu vier Streams gleichzeitig. Trotz Profi-Qualität ist die neue Kamera kompakt und leicht, dass sie so einfach wie ein Freizeit-Camcorder einsetzbar ist.

(veröffentlicht: 2002-03-04 -- gelesen: 76)

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