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Der Internet-Oscar für das beste Stadtportal geht an Kopenhagen

Verleihung des European E-City Award 2002 in Wien

München (ots) - Nun ist es amtlich: Kopenhagen hat mit das derzeit rundum beste Stadtportal Europas. Aus den Händen der Stadt Wien erhielt der Vertreter Kopenhagens am 5. September 2002 vor 200 geladenen Gästen im Festsaal des Wiener Rathauses den European E-City Award 2002 in Platin, der künftig jährlich verliehen wird. Doch nicht nur Gesamtsieger Kopenhagen freute sich - Gold, Silber und Bronze wurden darüber hinaus für die drei besten Informationsangebote in den Einzelkategorien "Bürger", "Unternehmen" und "Touristen" vergeben.

Die Gewinner wurden im Rahmen einer aufwändigen Untersuchung der Initiative European E-City Award unter insgesamt 130 Stadtportalen aus 29 europäischen Ländern ermittelt. Nicht weniger als 1.078 Einzelkriterien wurden pro Portal untersucht, um die Qualität des Informationsangebotes für die städtischen Kernzielgruppen Bürger, Unternehmen und Touristen bewerten zu können.

Der Kriterienkatalog wurde von der Unternehmensberatung Eckart & Partner in Zusammenarbeit mit dem Institut für Marketing der Ludwig-Maximilians-Universität München (Lehrstuhl Prof. Dr. Anton Meyer) entwickelt.

Neben dem Beratungshaus und dem Institut für Marketing gehört WIENCOM - eine hundertprozentige Tochter der Wiener Stadtwerke - der Initiative European E-City Award an.

Eine hochkarätige Jury, der neben Prof. Peter Glotz unter anderem Prof. Dieter Scharitzer, Dr. Wolfgang Waldner und der römische IBM-Manager Giorgio Prister angehören, kam ebenfalls zum Einsatz: Sie verlieh Gold, Silber und Bronze in den Sonderkategorien Design für besonders gelungene Screengestaltungen und Best Practice Tool für besonders gut umgesetzte Detaillösungen.

Neben Kopenhagen gehören Aarhus, Barcelona, Berlin, Gent, Hamburg, Köln, Linz, Sevilla, Stockholm, Stuttgart und Zürich zu den Preisträgern.

Die European E-City Award Studie ist die erste europäische Benchmark-Studie zu Stadtportalen. Unter der Schirmherrschaft Erkki Liikanens, Mitglied der Europäischen Kommission und zuständig für Unternehmen und Informationsgesellschaft, konzentriert sich die Untersuchung insbesondere auf die Informationsvermittlung und Zielgruppenorientierung der Stadtportale und ermöglicht auf dieser Grundlage erstmals eine echte Vergleichbarkeit städtischer Internetauftritte in Europa.

(veröffentlicht: 2002-09-06 -- gelesen: 97)

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