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Foto-Handys sind für Digitalkameras keine Konkurrenz

"connect“ testete die Bildqualität aller Foto-Handys und Ansteckkameras

Stuttgart (ots) - Fotos per Multimedia Message Service (MMS) verschicken liegt im Trend. Doch was taugen die Mini-Kameras in den Multimedia-Handys wirklich? Das Telekommunikationsmagazin „connect" (Ausgabe 1/2003, EVT 12. Dezember 2002) hat dazu alle derzeit auf dem Markt erhältlichen Kamera-Handys einem umfangreichen Praxistest zum Vergleich ihrer Bild- und Display-Qualität unterzogen. Das Fazit: Mit Digitalkameras können die Multimedia-Messaging-Handys sich nicht messen. Das liegt vor allem an ihrer Bildauflösung wie auch an der von den Miniatur-Optiken erzielbaren Bildqualität. Dass es hier sehr große Unterschiede gibt, zeigt die Gesamtbewertung der sieben Geräte: So schnitten laut „connect"-Testurteil das Sony Ericsson T68i (419 Euro) und das T300 zum Kampfpreis von 269 Euro zwar in der Gesamtwertung als einzige mit „gut“ ab, allerdings wurde die Anzeigequalität der beiden Geräte nur mit „mangelhaft“ bewertet. Dagegen glänzten das Klapp-Handy Panasonic GD87 ebenso wie das Sharp GX10 (beide 599 Euro) zwar mit „sehr guter“ Anzeige-Qualität, erhielt im Gesamturteil allerdings nur befriedigend.

Laut „connect“ teilt sich das gesamte Testfeld der Multimedia-Handys grundsätzlich in zwei Gruppen: Die Modelle von Siemens (S55 /499 Euro) und von Sony Ericsson mit ihren andockbaren Kameras entsprechen den klassischen Mobiltelefonen. Ihre Zusatzkameras produzieren zwar gute Digitalbilder, doch lässt die Qualität der Darstellung ankommender Bilder auf den auf 256 Farben begrenzten Displays zu wünschen übrig. Dagegen können die Klappenhandys von Panasonic, Sharp und Motorola (T720i/399 Euro) aufgrund ihres hochwertigen Displays eingehende oder aufgenommene Bilder überzeugend darstellen. Sie beschränken sich allerdings in der Bildauflösung. Eine Klasse für sich ist das Nokia 7650 für 599 Euro: Als einziges Gerät im Test bietet der Foto-Pionier von Nokia eine Kombination aus vergleichsweise hoher Bildauflösung, entsprechender Bildqualität und überzeugender Darstellung der digitalen Fotos auf dem eigenen Display. Das geht allerdings auf Kosten des Gewichts und der Größe des Foto-Handys, so das Ergebnis von „connect“.

Ein Trost für diejenigen, die noch kein Foto-Handy besitzen: Anwender können trotzdem Multimedia-Messages mit Bildern an MMS-Teilnehmer senden: Web-gestützte Sendefunktionen gibt es auf den Seiten der Netzbetreiber.

(veröffentlicht: 2002-12-11 -- gelesen: 129)

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