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„Wir brauchen in Deutschland weniger Regulierung“

Bonn (ots) - Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hat heute bei der Bekanntgabe der Jahreszahlen 2002 der Deutschen Telekom AG in Hannover erneut weniger Regulierung in Deutschland gefordert. „Ich halte den aktuellen Regulierungsentwurf industriepolitisch nicht für gut, weil er, wie in anderen Märkten auch, eine Perfektionierung der Regulierung vorhat“, zitiert das Telekommunikationsportal Portel.de den Telekom-Chef im Vorfeld der diesjährigen CeBIT. Ricke: „Wir brauchen in Deutschland generell weniger Regulierung - nicht nur auf dem TK-Markt.“ Das neue Segment der Highspeed-Funkanschlüsse (WLAN) will die Telekom laut Ricke über alle vier Divisionen angehen: T- Com, T-Mobile, T-Online und T-Systems. Ebenso wie Vodafone D2 für Ihre „mobile office „-Dienste betrachten auch die Bonner die neue Anschlusstechnik (11 Mbit/s) dabei als Ergänzung zum 3G-Mobilfunk UMTS.

Hintergrund: Die Anbieter von WLAN liefern sich derzeit einen erbitterten Kampf um die attraktivsten Standorte. Legt man die bislang für den Aufbau der öffentlichen Hotspots vergebenen Aufträge zugrunde, so liegen als bundesweiter Anbieter aktuell T-Mobile mit 480 und Vodafone D2 mit rund 400 Hotspots weit vor NetCheckIn mit 150 und WLAN AG/Swisscom Eurospot mit 126 Hotspots. Das ist das Ergebnis einer soeben abgeschlossenen Befragung von Portel.de, dem Informations- und Dienstleistungsportal für den deutschen Telekommunikationsmarkt, unter den 25 deutschen WLAN-Anbietern. Nach Experteneinschätzung soll der Markt dieses Jahr seinen Durchbruch erleben und eines der beherrschenden CeBIT-Themen sein. Mehr auf Portel.de

(veröffentlicht: 2003-03-13 -- gelesen: 1015)

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